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„Ihr seyd kein Fremder, Meister Pfadfinder," erwiederte Cap,„und Niemand kann willkommener seyn, als Ihr. Wir sprachendiesen Augenblick von Euch, und wenn Freunde von einem Ab-wesenden sprachen, so kann er den Inhalt ihrer Worte crrathen."
„Ich frage nicht nach Geheimnissen, nein. Jeder Mensch hatseine Feinde, und ich habe die meinigen, obgleich ich weder Euch,Meister Cap, noch die liebliche Mabel hier unter ihre Zahl rechne.Was die Mingos anbelangt, so will ich davon schweigen, obschonsie keine gerechte Ursache haben, mich zu Haffen."
„Dafür will ich einstehen, Pfadfinder, denn ich betrachte Euchfür ein gutgesinntes und aufrichtiges Wesen. Doch gibt cs eineMethode, wie Ihr der Feindschaft gerade dieser Mingos entgehenkönnt; und wenn Ihr Euch entschließen könntet, sie zu ergreifen,,so würde Niemand geneigter seyn, sie Euch mitzntheilen, als ich,ohne daß mein Rath gerade maßgebend seyn soll."
„Ich wünsche keine Feinde, Salzwaffer," — denn so fing Pfad-finder an, Cap zu nennen, indem er unwillkührlich den Namen,welcher Letzterem von de» Indianern in und außer dem Fort gege-ben wurde, adoptirt hatte; — „ich wünsche keine Feinde, und wärebereit, die Art sowohl mit den Mingos als mit den Franzosen zuvergraben; aber Ihr wißt wohl, daß cs von einem größer», alswir sind, abhängt, die Herzen so zu lenken, daß ein Mensch ohneFeinde bleibt."
„Menn Ihr Euer» Anker lichtet, und mich an die Küstenhinab begleitet, Freund Pfadfinder, so bald wir von dem kurzenKreuzzng, zu dem wir uns anheischig gemacht haben, zurückkehren,so werdet Ihr Euch außer dem Bereich des Kriegsgeschreies undsicher genug vor einer indianischen Kugel befinden."
„Und was sollte ich an dem Salzwasser thun? Jagen inEuren Städten? Die Fährten der Leute, welche ans den Marktund wieder zurückgehen, verfolgen, und gegen""Hunde und Hühnerin den Hinterhalt liegen? Ihr seyd kein Freund meines Glückes,