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„Was für ein Ding ist der sterbliche Mensch!" wiederholteder Jäger, welcher so sehr in seine eigenen Belrachtnngen vertieftwar, daß er kanm ans das, was nn> ihn vorging, zn achten schien,„Auf!"
Die Kartoffel flog, die Flinte trachte, wie man bemerkte, ge-rade als rer kleike, schwarze Ball in der Lnft zn halten schien:denn der Schütze nahm augenscheinlich ungewöhnliche Sorgfalt aufsein Ziel. Dann folgte ein Blick der getäuschten Erwartung und Ver-wunderung unter denen, welche das fallende Ziel anfgefangen hatten.
„Zwei Löcher auf einer Seite?" rief der Major ans.
„Die Haut, die Haut," war die Antwort, „nur die Haut!"
„Was ist das, Pfadfinder?-Soll Jasper Eau-douce die Ehredes Tages davon tragen?'"
„Der Kalash ist sein," erwicderte der andere mit Kopfschüttelnund verließ ruhig den Stand. „Was für ein Geschöpf ist der sterb-liche Mensch! Nie ist er mit seinen eigenen Gaben zufrieden, undtrachtet immer nach dem, was ihm die Vorsehung versagt hat!"
Da der Pfadfinder seine Kugel nicht durch die Mitte der Kar-toffel geschickt, sondern mir die Haut durchschnitten hatte, so wurdeder Preis unmittelbar Jasper zngcsprochen. Der Kalash war inden Händen des letzteren, als der Quartiermeister hcrzntrat, undmit einem glatten Scheine von Herzlichkeit seinem glücklicheren Neben-buhler Glück zu dem Siege wünschte.
„Aber nun habt Ihr den Kalash gewonnen. Junge, der Euchzn nichts nütze ist," fügte er bei. „Ihr könnt weder ein Segelnoch eine Flagge daraus machen. Ich denke, Eau-douce, daß esEuch nicht lciv thätc, seinen Werth in gutem königlichem Silberin Eurer Tasche zu sehen?"
„Er ist für kein Geld feil, Lieutenant," erwiederte Jasper,dessen Auge von dem ganzen Feuer des Glückes und der Freudestrahlte. „Dieser gewonnene Kalash ist mir lieber, als fünfzig neuevollständige Segel für den Scud!"