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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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welches zwar im Ganzen kein vollkommenes, aber doch unendlichangenehmer und eben so gesund ist, als das der meisten Gegenden,welche sich am lautesten desselben rühmen.

Die Hitze des Sommers wurde in der Zeit, von der wirschreiben, am Oswego wenig gefühlt, denn die Schatten des Ur-waldes verminderten in Verbindung mit der erfrischenden Seeluftden Einfluß der Sonne so weit, daß die Nächte immer kühl unddie Tage selten drückend waren.

Es war September, ein Monat, in welchem die starkenKüstenwinde oft durch das Land hin bis zu den großen Seendringen, so daß der Binnenschiffer bisweilen den eigenthümlichenEinfluß, welcher die Winde des Meeres charakterisirt, in der höherenKraft seines Körpers, der größeren Frische des Geistes und derSteigerung seiner moralischen Kräfte fühlt. Ein solcher Tag warder, an welchem die Garnison sich versammelte, um Zeuge desvon ihrem Commandanten scherzweise so betiteltenWaffcnganges"zu sepn. Lundie war ein Gelehrter, wenigstens in militärischenDingen, und that sich etwas darauf zu gute, die Lektüre und dieGedanken der unter seinem Befehl stehenden jungen Leute auf diemehr intellektuellen Theile ihres Berufes hinznleiten. Seine Bi-bliothek war für einen Mann in seiner Lage gut und umfassend,und stand jedem, der von den Büchern Gebrauch zu machen wünschte,offen. Unter die andern seltsamen Einfälle, welche durch solcheHilfsmittel ihren Weg zu der Garnison gefunden hatten, gehörteauch der Geschmack an einer Art von Unterhaltung, welcher mangegenwärtig sich hinzugeben anschickte. Dabei hatten einige Chro-niken aus den Zeiten des Ritterthnms Anlaß gegeben, der Belu-stigung einen Anstrich des Paradeartigen und Romantischen zu ver-leihen, was gerade nicht ungeeignet für den Charakter und dieGewohnheiten von Soldaten, oder für den wilden und isolirtenPosten war, welchen diese Garnison besetzt hielt.

Während man jedoch so ernstlich auf das Vergnügen bedacht