vorsichtiger zu seyn, da einige solcher heftigen Zufälle Ihnen amEnde den Garaus machen könnten."
„Schönen Dank, lieber Major, und baldiges Ende einerbekannten alten Freiere!. Das ist ein wahrer Bcrgthau, Lundie,und wärmt das Herz wie ein Strahl aus dem guten Schottland.Was die Leute, deren Sie erwähnt haben, anbelangt, so konntensie nur ein Weib gehabt haben; denn wenn Einer einmal einigegehabt hat, so bringen ihn die Weiber selbst durch ihr Benehmenauf andere Gedanken. Ich denke, ein vernünftiger Ehemann mußzufrieden seyn, wenn er seine freie Zeit mit einem wunderlichenWeibe, welches dieser Welt angehört, zubringen kann, und sollnicht wegen unerreichbarer Dinge den Kopf hängen lassen. Ichbin Ihnen unendlich verbunden, Major Dunean, für diesen undalle andern Freundschaftsbeweise, und wenn Sie noch einen weiterendazufügen wollten, so würde ich glauben, daß Sie den Spiel-kameraden Ihrer Jugend nicht ganz vergessen hätten."
„Wohl, David, wenn das Gesuch ein vernünftiges ist und so,daß ein Vorgesetzter es zngestehen kann, heraus damit."
„Wenn Sie nur einen kleinen Dienst für mich da unten anden Tausend-Inseln ersinnen könnten, so für ein Tager vierzehn.Ich denke, ein solcher Umstand würde zur Zufriedenheit aller Par-thieen ausfallen. Es fällt mir eben auch bei, Lundie, daß dasMädchen die einzige heirathbare Weiße an dieser Gränze ist."
„Es gibt immer einen Dienst für einen Mann in IhrerStellung auf einem Posten, wenn er auch nur unbedeutend ist;aber dort unten kann er von dem Sergeanten eben so gut, alsvon einem General-Quarticrmeister besorgt werden, und wohlnoch besser."
„Aber nicht besser, als von einem Regiments-Offizier. Esfindet im Allgemeinen eine große Verschwendung bei den Ordon-nanzen statt."
„Ich will darauf denken, Muir," sagte der Major lachend.
Pfadfinder. Z. Aufl. 13