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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Nicht realisirter Hoffnung, ich gcb' Ihnen mein Ehrenwort,Major Duncan," unterbrach ihn der Quartiermeistcr.Von jedemneuen Versuch hoffte ich einen Vortheil; aber Täuschung scheintdas Loos des Menschen zu sehn. Ach, es ist eine eitle Welt, Lnndic,man muß es zngeben, und in nichts eitler als im Ehestand."

»Und doch nehmen sie keinen Anstand, Ihren Nacken zum

fünften Mal in die Schlinge zu stecken?"

Ich behaupte, daß es das vierte Mal ist, Major Duncan,"sagte der Quartiermeister mit Bestimmtheit; dann änderte sich derAusdruck seines Gesichtes plötzlich in den eines knabenhaften Ent-zückens, und er fuhr fort:Aber diese Mabel Dunham ist einerara »vis. Unsere schottischen Mädchen sind schön und angenehm,aber man muß zugestehen, diese Colonialmädchen übertreffen sie anLiebenswürdigkeit."

Sie werden Wohl thnn, Ihre Stellung und Ihr Blut nichtaus dem Auge zu verlieren, David. Ich glaube, alle Ihre vierWeiber"

^Ich wünschte, mein lieber Lnndie, daß Sie in Ihrer Arith-

metik etwas genauer wären. Drei mal eins macht drei."

Alle drei also waren, was man Frauen von Stand zunennen pflegt?"

Gerade so ist's, Major. Drei waren Frauen von Stand,wie ich Ihnen sage, und die Verbindungen waren angemessen."

Und die vierte war die Tochter von meines Vaters Gärtner;diese Verbindung war nicht angemessen. Aber fürchten Sie nicht,daß die Verehelichung mit dem Kinde eines Unteroffiziers, der nochdazu mit Ihnen bei demselben Corps steht, die Folge haben wird,Ihr Ansehen bei dem Regiment zu schmälern?"

»Das ist gerade mein Leben lang meine schwache Seite ge-

wesen, Major Duncan, denn ich habe immer geheirathet, ohne aufdie Folgen glücksicht zn nehmen. Jedermann hat seinen Fehler,und ich fürchte, der meinige ist das Helrathen. Doch, da wir nun