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Das Weib zog Vortheil von einer leichten verliebten Neigung, dievielleicht eine Schwäche in meiner Sinnesart sehn mochte, und ver-führte mich zn einen: Contrakt, der als »»gesetzlich erfunden wurde,"
„Wenn ich mich recht erinnere, Muir, so glaubte man zujener Zeit, daß diese Angelegenheit zwei Seiten hätte?"
„Es müßte ein sehr gleichgiltiger Gegenstand sehn, mein lieberMajor, der nicht seine zwei Seiten hätte, und ich weiß von man-chen, die ihrer drei hatten. Aber das arme Weib ist todt, auchwar kein Nachkomme da, und so hatte die Sache keine weiteren Fol-gen. Dann war ich besonders unglücklich mit meinem zweiten Weib;ich sage zweites, Major, aus Achtung gegen Sie, und unter derVoraussetzung, daß hier doch nnr von meiner wirk.ichen ersten Ver-heirathung die Rede ist; aber erste oder zweite, ich war besondersunglücklich mit Jcannie Graham, da sie in dem ersten Lustrumstarb, ohne mir ein Hähnchen oder Hühnchen zurückznlassen. Ichglaube nicht, daß, wenn Jeannie am Leben geblieben wäre, ich jeeinen Gedanken auf ein anderes Weib gerichtet hätte."
„Nun sie aber dieß nicht that, so hatten Sie zweimal nachihren: Tod wieder geheirathct und gehen damit um, es zun: drittenMal zu thnn."
„Der Wahrheit kann billigerweise nie widersprochen werden,Major, und ich bi» immer bereit, sie anzucrkennen. Ich glaube,Lundie, Sie sind melancholisch an diesem schönen Abend?"
„Nein, Muir, nicht gerade melancholisch, aber, ich gestehe es,ein bischen in Gedanken. Ich blickte ein wenig zurück ans meineJugendjahre, wo ich, der Lairdssohn, und Sie, der des Pfarrers,ans unser» heimathlichen Hügeln als glückliche, sorglose Knabenherumstreiftcn, die sich wenig um die Zukunft kümmerten. Dannkamen mir einige Gedanken, die ein wenig schmerzlicher sind,wegen der Folgezeit, wie sie nun geworden ist."
„Sicherlich, Lundie, beklagen Sie sich nicht über den Ihnenbcschiedencn Theil? Sie haben es bis zum Major gebracht, und