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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
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vermeiden mußte, zu bezeichnen. Die gewissermaßen neutrale Stellung,welche ihr Vater einnahm, da er kein Offizier war nnd doch soweit über dem gemeine» Soldaten stund, um diese beiden militäri-schen Klaffen von ihr fern zu halten, verminderte die Zahl derer,mit denen sic sich bekannt machen mußte, und machte ihr die Ent-scheidung vcrgleichnngsweise leicht. Doch bemerkte sie bald, daßes selbst unter denen, welche auf einen Sitz an der Tafel desCommandanten Anspruch machen konnten, Einige gab, welche nichtabgeneigt waren, um der Neuheit einer gewandten Figur nndeines artigen, gewinnenden Gesichtes willen die Hellebarde desUnteroffiziers zu übersehen, und am Schluffe der ersten zwei oderdrei Tage hatte sie ihre Bewunderer auch unter den Vornehmerender Garnison. Besonders war der Quartiermeister, ein Soldatvon mittlerem Alter, welcher schon mehr als einmal die Segnun-gen des Ehestandes versucht hatte, zur Zeit aber als Wittwer lebte,augenscheinlich bemüht, mit dem Sergeanten in ein vertrauteresVerhältnis? zu treten, obgleich sie durch die Pflicht des Dienstesoft zusannncngesührt wurden. Die Jüngeren seiner Kameraden er-mangelten daher nicht, ihre Bemerkungen zu machen, als diesermethodische Mann, der ein Schottländer war nnd of Muir hieß,die Quartiere seines Untergeordneten oster als bisher besuchte. EinGelächter oder ein Scherz zu Ehrender,Sergeantcntochtcr'machtedann gewöhnlich den Schluß ihrer Witzeleien, obgleich ,MabclDnnhanst bald ein Toast wurde, den kein Fähndrich oder Lieutenantauszubringen Anstand nahm.

Am Ende der Woche ließ Dunca» of Lundie nach dem Abend-verlesen den Sergeanten Dunham wegen eines Geschäftes rufen,das, wie es hieß, einer persönlichen Besprechung bedurfte. Deralte Veteran wohnte in einer beweglichen Barake, welche er, dasie auf Rädern stund, nach Belieben umher schieben lassen konnte,so daß er das einemal in diesem, das andere Mal in jenem Theiledes inncrn Raumes der Veste sein Quartier hielt. Beider