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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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559
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zur Adrastea.

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trocknet stehen sic da; andre sind zu Hausgeräth, zuBänken und Lusihausern zerhackt und zersäget. Ei-nige stehen noch da; und an mir soll es nicht fehlen,daß die Fleiß- und Treuvollen Volker Deutschlands,wo sie vom Gewinn ihres Fleißes verdrängt sind, aufihre Bahn wieder einkreten mögen. Am Po undam Jordan, am Oby und Ohio, in allen Weltthei-lcn floß ihr Blut, nicht für sich, sondern für andreNationen; ich will die Zeit befördern, daß Deutsch-land an sich denke, für sich arbeite in allen Standenund sich seiner Kraft, seines Charakters und Landeserfreue in allen Standen."

Du nennest ein großes Wort, heilige Göttin,Und hast ein weites Ziel vor Augen. Eben die Ver-wirrung, das gegenseitige Mißtrauen zwischen Stan-den und Ständen

Soll bald durch mein Licht verscheucht seyn.Was sind Stande? Zustande sind sie, oder Aemtcr.Wer der Vorchcile, mit denen er geboren ward, sichnicht werth macht, sinkt um so tiefer unter seinenStand hinunter; wer seinen Stand als Amt betrach-tet, vergißt oder verachtet den Namen des Standes.Nicht stehen soll man in seinem Stande, sondernwirken; wem repräsen li ren oder rcpräsen-tirl werden, der Inhalt seiner Disputen, derhöchste Zweck seiner Bestrebungen ist, disputirt undstrebt noch fernab vom Ziel der politischen Glückselig-keit, der Realität und Wahrheit. Mein Strahl be-glänzt die Eeder wie den Vstp, das Veilchen, wiedie Rose; alle Kinder und Bürger der Natur wach-