zur Ad rasten.
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was Du rvillt, cs wird doch immer eine gewisseNeigung von der Erziehung Zurückbleiben; ists alsonicht besser, daß sich diese Neigung aus das richte,was Lobenswert!) und der Gesellschaft nützlich ist?Diese Neigung wirkt immer, wenn sie gleich nichtimmer pravalirt. Die ersten Begriffe haben denfrühesten Einfluß, schlagen die tiefste Wurzel, gebenFarbe und Complcpion dem folgenden Leben. NichtGold, Ehre, Macht bewegt die Menschen zu han-deln, sondern die Meynungen, die sie von diesenDingen haben. Sagt also die Obrigkeit: ich will
von Handlungen Notiz nehmen, nicht von Mcynun-gen, so ist sie schwach; denn wie die Meynungen sodie Handlungen.
Daß ein Mensch thue was er wünscht, daß ihmgcthan werde: seine Obern ehre; daß er glaube, daßGott seine Handlungen sehe, sie lohne oder strafe;zu denken, daß der, der sich der Falschheit und Un-gerechtigkeit schuldig macht, sich selbst mehr schade,als irgend jemand anderen; dies sind Prinzipien, aufdie jeder weise Gesetzgeber vor allem dringen wird,sie in das Herz eines jeden Einzelnen, unter seinerAufsicht, zu pflanzen.
Was nicht durch jedes Menschen eigne Beur-theilung erreicht werden kann, muß durch Vorschrifteingeführt und durch Gewohnheit cingepragt werden,d. i. in allen civilisirten Staaten muß frühe Instruk-tion seyn von heilsamen Begriffen, auch für die, dieihre Gründe nicht einsehen. Nimmt man diese weg,z. B. die Notionen oder Vorurtheile, die BeziehungaufSchaam, Wohlanstandigkeit, Gerech-