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Nachlese
selbstgcdichtete TrauMgestalteN gewähre , ohne Hoff-nung , daß' wir zu Erfassung einer Realität jekommen könnten. Berkeley's Jdealism, der unsnicht nur Körper, sondern sogar den Raum ent-nimmt, gewahrt Uns dagegen eine Welt göttlicherUmrisse und Bezeichnungen roll inniger Wahrheit,vielseitig an Empfindungen, wie an Gedanken *).
Dieser Idealismus führte ihn weiter, indem erdie Leerheit, der sogenannten abstrakten Begrif-fe, als bloßer Wortschälle, zeigte, sobald sie sichnicht auf wirkliche Gegenstände bestehn, von denensie ursprünglich abgezogen wann. Ob er hierinRecht habe, uNd ob nicht vielmehr in dieser soqe-nanNten Abstraktions - oder vielmehr jn der eigentli-chen ideal» sehen Anschaüungsgabe, zu dersie führt, die reellste Kraft der menschlichen Scelöverborgen fey, darf hier nicht entschieden werden;gnug, Berkeley's Grundsätze, denen fceylich alle For-mular-Philosophen. tapfer entgegen standen, liegender Philosophie zum Grunde, die nachher durchHuMe so viel Aufsehen gemacht hat. Nut daß siebey Berkeley keine bloße Zweifele», sondern der höch-ste Realism.waren. Indem er Wortgesxinnste verach-tete, suchte er in Allem desto eifriger das einzig-blei-bende, Feste, das Maas der Wahrheit.
Webet
*) S. Berkeley's philosophische Werke, LH. t. irchr,worin die Gespräche Hylas u. Philonous enthalten.Warum die Uebersetzung der wichtiger» und un-bekannteren Werre Berkeley's nicht erfolgt sey,ist unbegreiflich.