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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Ad c a stea.' 629

Weder hievon indeß, noch von seinem Streitmit den Mathematikern und Flurionistcn über ihreDichtungen, über ihre damals ncuerfundene Spc-ciosa kann hier die Rede seyn; so auch nicht vonseinen Gesprächen über die Freydenker, oder soge-nannten kleinen Philosophen, die ihm sowohl derEinkleidung nach, als wegen der oft anzüglichenSprache, vielleicht am wenigsten geglückt sind. Ei-nem Plato und Shaftcsburi stehen seine, sowie Bischof Hurds Dialogen weit nach. An sei-ne Me n sc h e n fr c un d sc h aft halten wir uns;sie, nebst einer feinen Kunstrichtigkeit des Geistes,war der Grundstrich seines Charakters.

Auf seiner Reise nach Italien, die er mit LordPeterb 0 r 0 ugh khat, hatte er Natur - undKunstkcnntnisse gesammlct, und seinen Geschmackinsonderheit in der Baukunst gebildet. Als er nachEngland zurückkam, besuchte er Künstler und Hand-werker der verschiedensten Art, hielt sich in ihrenWerkstätten oft und lange beobachtend auf, nahman der damaligen Verlegenheit Englands Key demsogenannten Südsee-Handel auch als SchriftstellerAntheil, nährte aber ein Licblingsprojekt, das er,auch als Dechant von Derry (eine Stelle, die cilf-hundert Pfund trug) nicht aufgcben wollte. ,,Er ist,schrieb Swift an den damaligen Vieekouig in Ir-land, Lord Earteret, in Ansehung Titel, Reich-thum und Würden ein achter Philosoph, und stitdrcy Jahren voll von dem Gedanken, zu Bermu-da, vermöge eines Frepheitsbriefcs von der Krone,eine Universität zu errichten. Er hat vcrschiednc uns-rer hoffnungsvollcsten jungen Theologen und andreHerdersW. Lit.u.Kunst, All. L l AVücKte.