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Nachlese
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Berkeley.
Fragment.
Den Bischof von Eloyne in Irland, GeorgBerkeley würden wir den Fenelon seiner Na-tion nennen, wenn überhaupt dergleichen Bezeich-nungen Eines verdienten Mannes durch den Nameneines andern nickt eder irreführtcn, als zurcchtwic-sen. Er hatte Kenntnisse, die Fenelon nicht hat-ten, wogegen ihm bey gleichem Zweck FenclonsGewandtheit fehlte. Eine sonderbare Ebenheitdes Geistes und Eharakters, die, indem sie unnützenScharfsinn vermeidet, den feinsten Scharfsinn er-foderc, war die Gabe, die ihn im Leben, wie inSchriften auszeichnet. Vor seinem 2c»sten Jahrschrieb er seine Arithmetik, ohne Algebra aus Eu-clides demonstrirt, die er 1707 herausgab; zwei)Jahre darauf seine T h e 0 r i e des Sehens *),deren Grundsätze nicht nur als eine Philosophie die-ses edlen Sinnes für Mathematik und Psychologiegelten, sondern auch, indem sie die Begriffe des Ge-sichts und Gefühls rein und zart unterscheiden, derPlastik, d. i. einer Theorie des Tastens Raumgemacht haben. Durch D. Eheseldens Ersah-
*) l'lieor^ ok Vision. Man sehe D. Neids Urtheildarüber in seinen Untersuchungen überden menschlichen Verstand, in denen ebfie selbst sehr genützt hat.