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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adrastea.

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gangcnen Zeiten wundern wir uns, wie etwas da-mals so wichtig scheinen konnte. Uebcr manches,wornach wir streben, wird sich die Nachwelt wun-dern ; indcß strebt die Vernunft zur Reife und All-gemeinheit. Der allgemeinen Vernunft ist das Heutwie Gestern,^ also auch die jetzige Thorheit nicht be-liebter, als die vor tausend Jahren in Mode undFlor war. Ein Tag nach dem andern lehrt und ent-zaubert.

S.Ein weiser Mann muthmaaßet unb schlos-set aus vorliegenden Umstanden; der kleinste Zufallaber (und im Lauf der Geschäfte vermag diese nie-mand vorherzusehen) verändert so viel, daß zuletztüber den Ausgang der Dinge der Weise mit demUnwissenden und Unersahrncn gleich zweifelhaft ist."

N. In ganz gleichem Falle sind sie nie, sowenig als der Algebraist, der sich verrechnet?, oderdessen Rechnung ein Umstand ändert, mit dem Wil-den in gleichem Fall ist, der eine große Zahl blosdadurch bezeichnen kann, daß er sagt: so viel alsSterne am Himmel oder Haare meines Hauptssind. Indessen ist der Ausgang und Erfolg jederBegebenheit für den menschlichen Verstand eine Ir-rational - Größe.