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und arabische Sprache zeigen dieses in der alten undMittlern Zeit; in der neuern hat es zuerst die spani-sche, nachher die französische Sprache bewiesen, wel-che Vortheile, ja welch ein geheimes Uebergewichteine Nation erlange, deren Sprache sich gcwifsermas-sen zu einer herrschenden zu machen gewußt hat.Billig also ists, daß die deutsche Sprache, wenig-stens innerhalb der Grenzen ihrer Nation, herrschendwerde, daß deutsche Fürsten sie verstehen, rein spre-chen und lieben, und durch ihr Exempel gereist,der deutsche Adel sowohl als jede andre feinere Ge-sellschaft ihr die Biegsamkeit und den Glan; zu ge-ben suchen, durch den sich die Französische so sehrauszeichnet. Dies wird geschehen, wenn unsre rei-nere Büchersprache immer mehr die Sprache der fei-neren Gesellschaften und jedes öffentlichen Vortrageszu werden sucht; da sie bisher von diesem allgemei-nen Gebrauch noch weit entfernt gewesen: denn be-kannntermaßcn wird unsre Büchersprache, im rein-sten Sinne genommen, bepnahe nirgend geredet. Sieist ein künstliches Gewächs, das aus der Mundartmehrerer Provinzen durch angenehme und vorzüglicheSchriftsteller astmahlig hcraufgesproßt ist. Eine Pro-vinz hat daran mehr Theil, als die andre, keineaber darf sich eines ausschließenden Vorzuges rüh-men : denn aus mehreren Gegenden Deutschlandshaben merkwürdige Schriftsteller zu ihr beygetragen,und fahren in diesem ^Verdienst fort. Die wachsen-de Kultur unsres Vaterlandes kann also keinen an-dern Weg nehmen, als diese gelauterte Bücherspra-che unter feinern Menschen aller deutschen Provinzengemein zu machen, über die Gesetze derselben, vonder Orthographie und Interpunktion an bis zu den