zur Adrastea.
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verstehen, und in ihren Arbeiten fürs Wohl des Gan-zen helfen und beystehen lernen, damit allenthalbennur Ein Gesetz der Vernunft und Billigkeit regiereund jede blinde Partheylichkeit entkräftet werde, sindunsterbliche Wohlthatcn für die gesaminte Nation,die sich mit jedem Schritte mehr belohnen und tau-sendfache Früchte Hervorbringen müssen,
§. 2 .
Wenn irgend eine Zeit zu allgemeinen Versu-chen und Anstalten dieses großen Werks vorbereitetund bequem war: so scheint es die unsrige. Dieallgemeine Menschen - Vernunft hat Licht und Stim-me gnug. gewonnen, um aus dem Gemahlde derBarbarei) voriger Jahrhunderte, aus ihren tausend-fachen Irrungen, Unordnungen und leeren Bemü-hungen die Lehre anzuerkennen und laut zu sagen:„daß Finstcrniß und Vorurthcil, daß gesetzwidrigeMacht und Partheylichkeit, daß Verkennung seinerKräfte, Vcrnachlaßigung der unentbehrlichen Mittelzum Wohl des Ganzen keine gute Folgen haben könnenund nie gehabt haben." Das Verspiel großer Männeraus dem Thron und im Kabinet, auf Richterstühlenund in Schriften ist vor uns, die diese Lehre aner-kannten und mit einer Wirksamkeit ausübtcn, diewir noch anstaunen und bewundern. In alle Pro-vinzen von Deutschland sind Strahlen dieses LichlSgedrungen: selbst wo man sic mit Gewalt zu ver-drängen sucht, machen sie sich Bahn und glänzenin verborgenen Winkeln vielleicht desto stiller und rei-ner. Man siehet Werke des menschlichen Geistes inGegenden erscheinen, wo man sie nicht erwartet hät-te ; undo das Gründlichste und Beste entziehet sich