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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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vielleicht dem Auge des Publikums, entweder ausMangel der Aufmunterung, oder gar aus bescheidnerFurcht, und weil es in der Unterdrückung schmach-tet. Man siehet hie und da Anstalten zum Vor-schein kommen, die eine Reihe der aufgeklärtestenUeberlegungen voraussetzen; und leider auch gutge-mevnke Anstalten scheitern, denen vielleicht blos einefremde freundschaftliche Ueberlegung, eine glücklicheKommunikation mit anderweit-gemachten Erfahrun-gen fehlte. Die große Anzahl unsrer gelehrten undpolitischen Journale zeigt, welche Menge von Kei-men sowohl der Wissenschaft als politischer Bemü-hung in Regung sey, und sich entweder als Krautoder als Unkraut zeige. Die große Anzahl geheimerGesellschaften, die meistens nur deswegen geheimsind, weil sie sich ans Licht hervorzukreten nicht wa-gen, zeigen auch in ihren Mißbrauchen und Ver-derbnissen, daß eine Gahrung dasey, deren Wirkun-gen man nur dadurch zuvorkommt, daß man dieGemüthcr der Menschen öffentlich auf allgemeine,bessere Endzwecke leitet. Das Mißverhältnis unsrerdeutschen Provinzen gegen einander in den Gradender Aufklärung, verglichen mit ihrer Lage und derZeit, seitdem sie diese Aufklärung genossen haben,dringet noch mehr auf eine Vereinigung ihrer Stim-men und Einsichten. Große Provinzen, gegen wel-che sich andre Gegenden von Deutschland das ihnenangestammcte Recht erlauben, sic für Barbaren hal-ten zu dürfen, wollen sich nicht mehr dafür haltenlassen; sie murren und sind unzufrieden mit denVorzügen, welche jene sich blos deswegen nnmaßen,weil das Licht der Aufklärung und guten Einrichtungsie früher traf. Sie wollen von der Einkheilung