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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Nachlese

den Namen Freyheit, Gleichheit, (Jsonomie),die unsre Vorfahren in so viel republikanischen Städ-ten gründeten, vertheidigten , bewahrten, sucht aus.gesprochen; vor den Ohren andrer die Worte Ari-stokratie, d. i. Regierung der Besten, Patriot,d. i. Freund des Vaterlandes u. f. nicht genanntwerden, b!os weil andre Volker diese ehrwürdigenNamen gcmißdraucht haben, und man seiner eignenZunge nicht trauet. Die nachdrücklichsten Bezeich-nungen unsrer Vorfahren von Tugenden und Lastern,von Gesinnungen, Eigenschaften, Aemtern und Ge-schäften, selbst von Zusammenkünften, Freundschafts-ecweisungen, Gcfchlechtsverbindungcn und Geschlech-tern haben wir aufgegcbcn und nennen sie, als obwir dadurch geehrt würden, in andern Sprachen.Einst war dem nicht also.

Antwort.

Unbegreiflich, was Sie an den Sprüchwörternhaben, die doch nur Eselsbrücken, gemeine Markt-plätze der Koch - und Kcllerweisheit sind, bey denensich kein Mensch von höherem Beruf aufhalt; Kraut-kramereycn.

Perrau lt schon hat mit vollem Recht die al-ten sieben Weisen Griechenlands als ignorante Pe-danten und pedantische Ignoranten verabschiedet, weilsie Sinnsprüche, und zwar Jeder nur Einen, z. B.so einfältigen, als: Nichts zu viel! In Allem be-