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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adrastea.

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so gemütblich. Auch hier mögen Boners Fa--beln, mancher Minne- und Meistcrsanqcr, Burk-hard Waldis und in neueren Zeiten wie viele,viele für den feinen ruhigen Lehrsinn der Deutschenreden. Nur daß zumal in der neuesten Zeitkrise die-ser Reichthum gering geschätzt, das Gold aus demStaube nicht hervorgesucht wird, indem wir unsre-Pilpai, Lockmanns und Satzi's, Hagedorn,Geliert, Gleim, Licht wehr u. f. vergessen undverachten. Boner ist uns unverständlich, Wal disist in keines Hand mehr. Gehe man diese Fabelndurch; ob man den (Charakter der Deutschen einesMangels an Biederkeit und Ehrgefühl oder der So-phisterei), Ziererey, niedriger Unterwerfung mit Rechtbeschuldigen werde? Von andern Nationen kam diesüße Falschheit, das langweilige Ccrcmoniel, der ge-dunsene Focmularstpl zu uns herüber, dem DeutschenCharakter eigentlich zuwider.Ein Wort, ein Wort;ein Mann, ein Mann" ist unser Spruch. Ehersind wir Araber in unsrer Denkart , Geschichte undDichtkunst, als komplimenlirende Sinesen.

Nur daß seit der Trennung der Religionen, nochmehr seit den vftern Einbrüchen fremder Völker inunser armes offnes Land, am meisten seit der Er-richtung so vieler Ludwigshöse in hundert Nesidenz-flecken und Dörfern u. f. Deutschland frei,sich sichselbst so fremde, seinem bürgerlichen Charakter, seinerTugend und Sprache so abtrünnig werden mußte,daß wir uns aus altern Geschichten erst selbst müssenkennen lernen Die neuere Verwirrung Europa'sendlich hat eine Menge Deutscher Köpfe so verdreht,daß wir an uns selbst beynahe verzagen. In man-chen Provinzen dürfen die Geist- und Herzerheben