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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adrastea.

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lander haben es entgelten müssen. Verdeutscht muss-ten sie werden; dann wurden sie als Deutsche Ori-ginale gepriesen. Ein Deutscher Bauer mußte San-cho, der edle Held von Mancha ein Unsinniger wer-den; jetzt waren sie nationalisiret. So nehmen unsreNachbarn das Wort nicht, wenn sie vom Franci-siren, vom Anglisiren sprechen; und doch istunsre Sprache und Denkart so biegsam, so gefällig,daß sie sich ohne gewaltsame Verrenkung jeder altenund neuen Sprache, so wie jedem Charakter dersel-ben, fast unübertreffbac anschließt, sobald nur Händeda sind, die sie anzufügen wissen, und die leichtsin-nige Frechheit des DeutschenBessermachens" ausdem Spiel bleibet. Fast an allen Nationen habenwir uns, zu eignem Schaden, durch solche Nach,-und Uebecstümpereyen versündigt.

Sie gestehen selbst, mein Freund, daß unsrebesten Schriftsteller ungekannt oder vergessen sind,und wie viel haben Sie damit eingestandcn! WeckenSie nun die noch altern auf, lassen Sie Lehrdich-ter und Minnesinger, den Freidank, Ren-ner, Waldis, und wen sie wollen, im besten Ge-wände hervortreten; Laviar w tks Aswsrsl *), wieHamlet sagt; sie werden, wie die schon erschienenen,Ladenhüter bleibe». Denn wer nimmt an Dingensolcher Art, an unsrer alteren Sprache und DenkartAntheil? Unser Bragur wird bald verstummen,wie so manche Unternehmungen zur Ehre der Nationvor ihm erlagen: wir Deutsche sind Deutsche, sagtLuther. Der wackre Mann kannte sein Volk undhat cs mehrmals mächtig geschildert.

) Unschmackhaft für die Menge.