zur Ad rasten.
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Den gewöhnlichen Troß unsrer Predigten halteman gegen Ka i sc cs b e rg s , Luthers Reden ausVolk. In diesen springt Leben aus jedem Wort;dorr singt und dämmert die langweiligste Kuchen -und neuerlichst gar die schlaftrunkne Kathedersprache.Welche Nation hat sich, und zwar in Zeiten dergrößten Gefahr und Noth, an metaphysischen Hirn-gespinnsten und Traumereyen, am kritischen Som-nambulismus wie die deutsche erlabet. Von hieraushoffte sie Heil, und spatzierte zum Monde hinauflangsam fort auf den Dächern.
Welcher Nation ist das öffentliche Urtheil, lautausgesprochene Ehre und Schande, offene Gcwaltlha-tigkeit, unbefugtes Unrecht, Schaamlose Niederträch-tigkeit, und dummtrechcr Frevel — welcher Nationsind diese öffentliche Mißhandlungen und Missethatengleichgültiger als der Deutschen? Errichte ein hab-gierig-frecher ein schriftstellerisches Tribunal, von demdie Würdigsten der Nation mißhandelt werden; werwird, sobald Er Stirn genug zui; dyiternehmunghat, es ihm wehren? Arbeiter, Beyhelfer, Leserwird er dazu finden; je Pasquillenartiger sein Ge-richtshof ist, desto neugierig-freudigere Leser. Danebenerrichte er einen Strciiplatz, auf dem die mißhandel-ten StriststeUer mit ihren maskirten Mißhandlernöffentlich baxen; der Mißhandelte zahlt sogar Geldfür den Platz, um von der Maske neue Schlägeoder Nasenstüber zu erbeuten; und das deutsche Pu-blikum lacht gähnend. Wer sonst nichts liefet, liestunwürdig-unbillige Kampfscenen, damit er doch wisse,wie es auf dem Deutschen Parnaß hergeht. Pas-quille bringen jetzt allein Geld ein, sagte ein junger