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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
Entstehung
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Nachlese

Endschaft Kommende werde wenigstens von den Mu-sen gehaßt., so sehr Manches auch von unsrer Ver-fassung und Lebensart begünstigt werde. Kein Schrift-steller erlaube es sich, eine Niederträchtigkeit., wemsie auch zugehöcen möge, zu begünstigen., and wersie begeht, Herr oder Knecht, Schriftsteller oder Nach-drucke! , er stehe dem Fuß der Nemesis Preis. Sowills die Wahrheit.

U n t w 0 r t.

Wir sind einiger, als Sie glauben. Ihr Briefführt ja selbst die Ursachen an, warum wir Deutsche,(Hem Gemeinen und der Menge nach: denn edle

Ausnahmen giebt es, und wird solche geben) dasnicht sind, was wir unserm Charakter nach seyn soll-ten und waren.

W iche Nation in Europa hat ihre Sprach« we-sentlich so verunstalten lassen, als die Deutsche? Ge-hen Sie in die Zeiten der Minnesinger zurück, HorenSie noch jetzt den lebendigen Klang der verschiedneuzumal west- und südlichen Dialekte Deutschlands,und blicken in unsre Büchersprache, Jene sanftenoder raschen An- und Ausklang« der Worte, jeneModulation der Uebergange, die den Sprechenden amstärksten charakterisirrn; da wir Deutsche so wenigöffentlich und laut sprechen, sind sie in der Bücher-spcache verwischt, oder werden einförmig gedehnt und