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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Nachlese

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sind viele im Scher;, andre aus Wahn und Betrugentstanden; diese hat der Zufall geboren, aus demman eine Regel machte; bey andern ist eine verstän-d ge Absicht in einen albernen Gebrauch verkleidet;diesen behielt, jene vergaß man. Zahlreiche Bemer-kungen über die Starke und Schwäche des Geistesund Urtheils einer Nation, einer Provinz, einerZunft und Gesellschaft, in der solche Grundsätze undBrauche herrschen, über ihre Eigenheiten und Lieb-linqsfehler würden sich dabei) ergeben, so daß Nach-forschungen der Art eine bildende Nationalschrift wür-den. Es trete ein Arzt dieser theoretisch - praktischenPopular-Psevdodoxie auf! Seine lauternd-erlautcrndeUntersuchung nutzte mehr, als wenn man über Sprüch-wörter blos predigt*).

Viertens. Alles was zur Aufhellung undEmpfehlung moralischer Begriffe dient, se» unswerth und heilig; mit jedem rein-bearbeiteten Begriffdieser Art hat man dem Verstände und Herzeneine kostbare Gemme geschenket. Wer die Mytho-

*) I» vielen Deutschen auch jetzt erscheinenden Blät-tern sind Beytrage zu diesem Werk vorhanden;andre (z. B. das Noch- und Hütfsbüchlein) ar-beiten dergleichen Borurthcilen praktisch entgegen.Fast jede Provinz Deutschlands kann sich Einesoder mehrerer Schriftsteller rühmen, dis ihrenBorurthcilen cntgegenstrebren. Die wirksamstenunter ihnen sind die, die den Unterricht dagegenin die Erziehung selbst einfährten. In der Folgedieser Schrift werden manche dieser Namen undBeytrage mit Nuhin genannt werden.