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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adrastea.

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abgetragenen Buhlerschmuck der alten Babyloncrinwegwarf, und den Menschensinn in Fceyheit setzte*).

Drittens. Unter allen Klassen der Menschengiebt es eine Philosophie des gesunden Verstan-des, aus der alles Abergläubige, Bethörende hin-weg sollte. Es wohnt in Sprüchen und Sprüchwör-tern sowohl als in angenommenen, sich vererbendenGebräuchen, denen man auch in Vorurtheilen gläu-big folget. Zn Anfänge des verflossenen Jahrhun-derts erschien ein Buch gegen diese Jrrsalc, dessenunfeiner Titel aber auch seine unfeine Behandlungs-art zeigt **): der Gegenstand, zu dem so viel vorge-arbeitct ist, verdiente eine angenehmere Bearbeitung.Wie nämlich entstanden diese Vorurtheile, diese aber-gläubigen Gebräuche? Wie führten sie sich in disSprache, in den Geist der Nation ein? Offenbar

*) Die Kunstsprache der Theologie z. B. wimmeltvon mißverstandnen Ausdrücken, die man als gel-lende Töne beybehält und forrbreitet. Luther,Melanchthon, Grotius, Teller u.a.haben sich durch Musterung dieser Töne Verdiensterworben; die Arbeit ist aber bey weitem nochnicht vollendet, vielmehr kommen immer neueMißgeburten an den Tag, die der Prüfung be-dürfen.

**) Die gestriegelte Rocken Philosophie,Chemnitz 1718. Des Engländers Thomas Brown'sVseväocioxia epiclemioa r. examen errorurnxopulariuin, die in mehrere Sprachen übersetztist, behandelt ihren Gegenstand feiner, ob sie ihngleich für alle Nationen nicht erschöpfet.

Herders W. Lit. u. Kunst. XII. H h