zur Zldrastea.
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war , zu einer unbilligen, groben Verachtung andrerund zwar der Nation, die sie nachahmten, von de-nen sie borgten. Jndeß sie Jtaliänern und Franzo-sen, einem Balzac, Voiture, le Paid, Voi-le au u. a. nachhinkten, thaten sie groß. Wie end-lich kam die denkende Nation, zu jener schreckli-chen Gedankenlecrheit, die ernste Nation, zu je-nen kindischen Wort - und Bildcrspielen, die edleNation, zu jener elenden Kriechcrey, bey der sie sich,staubleckend, die Erste der Welt dünkte? Es wa-ren böse Erbschaden, die sie drückten; wollte derHimmel, daß sie nach einem für sie traurig ausge-gangenen Jahrhundert ganz davon geheilt wäre.
Fürs erste stellte Deutschlands Verfas-sung selbst die Nation auf eine steile Höhe, aufder sie sich leicht über alle Völker Europa's erhabendünken, eben damit aber auch leicht verächtlich oderlächerlich machen konnte. Mit Recht galt Ihr Kai-ser als das Oberhaupt der Welt, der damals, alsihn die Engländer mit Volk, Geld, Schiffen undRuhm unterstützten, ihrer Königin noch den Titelder Majestät weigerte. Wie hoch Leibnitz, wiehoch Deutsche Publicisten die Würde des Reichs setz-ten , ist jedermann bekannt. Was davon und darü-ber gesprochen ward, war mit allergnädigsten undallerunterthänigsten Superlativen dergestalt überladen,daß oft den Sinn der Rede zu finden schwer ward,geschweige, daß in dieser himmelhohen Entfernungein richtiges Maas der Dinge in Gedanken undWorten statt finden konnte. Nun waren durch denWestphälischcn Frieden so viele kleine Monarchen inDeutschland entstanden, die alle an dieser höchstenWürde Theil nahmen, Höfe und Domkapitel wa-