Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
Entstehung
Seite
463
Einzelbild herunterladen
 

zur Adr aste ä.

463

Abteilungen und Symbole, der Symbole des Kö-niges , der vorgestellten Thiere u. f. siel hier nachGegend, Zeit und Zweck so sichtbar ins Auge, daßschwerlich an einen Tcmpeldicnst zu denken war.Diese Idee ganz zu entfernen, hielt sich der Verfas-ser an die Tradition der Perser, der auch ihre Dich-ter folgen, so strenge, daß er die Verbindung ihrermit der Griechengeschichte beyseit setzte, zugleich aberden zweyten Theil seiner Abhandlung über die Grä-ber der Könige ankündigte, in der, was an derpersischen Vorstellungsart fehlte oder übertrieben war,ins Licht treten sollte. Andre Geschäfte hindertenihn an dieser zweyten Hälfte seines Baues; undseitdem ist ihm Manches, doch nicht alles von dem,was er zu sagen hatte, wtggeNommen worden. Beyerster Muse wird er sich befleißen, es dennoch zusagen, und als ob er in einer Versammlung dervielen gelehrten und großen Männer, die auf Perse-polis und die ihm verwandten Gegenstände anjetzt,wie wetteifernd, ihr Auge gerichtet, eines Sylve-ster de Saty, der Tychsens, GüntherWahls, Eichhorns, Lorsbachs, Hee-rens, Müntets, Ousely u. f. von seinem Ge-sammleten Red' und Antwort zu geben hätte, seineUntersuchungen darlegen. Was seit obgenannter Zeitvon diesen Männern geschehen, ist den Liebhaberndieses Studiums bekannt; die IVlsrrioires sur äi-vsrsss nntiguir^s sie In ksrss von Lzlvsstrs äs.Luc)? *) geben im Inhalt und der Methode Persi-sche Alterthümer sowohl als den Eharakter ihrer

') ,7^8. lz.