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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Als in den Jahren 1761 u. f. Niebuhr mitseinen Gefährten Orient bcrcisete und der Tod diesehinraffte» reifete Er gleichsam für sie alle; und obthn damals gleich AugenschmetzeN quälten» und erder bösen Luft unter diesen Ruinen zu unterliegenbefürchten Mußte» blieb der rechtschaffene Mann demZweck seiner Sendung dennoch so treu, daß er» wiewohl Unbequemer als seine Vorgänger reisend» den-noch selbst mit Zeichnungen eine genauere Beschrei-bung dieser Trümmer gab, als Chardin» BruyNU. a. gegeben hatten *). Er, verglichen mit Jenen»haben bisher den ErlauttrerN dieser alten Denkmahlegleichsam zum Text gedienet; jetzt, da sich die Auf-merksamkeit Frankreichs und Englands gemeinschaft-lich auf diese Gegend gerichtet» kann es kaum feh-len, daß nicht ein glücklicher Abentheurer weiter drin-ge, als wohin Niebuhr gelangen konnte.

Nach Nicbuhcs Kupfern und feiner, so wie sei-ner Vorgänger Beschreibung wagte der UntengenanN-te im Jahr ^788 eine M u th maaß UN g **), (wieer sie nannte) die einen andern Gang als Caylusnehmend, der einsachen Ansicht der Gebäude undVorstellungen selbst nach eigner National-Deutungder Perser und benachbarter Völker folgte. Die Be-deutung des Zuges der Geschenkebriugenden, ihrer

*) NiebuhrL Reisebeschreibungen nach Arabien Undandre Lander, LH. 2.

**) Persepolis, eine MuihinaaßUng in HerdersAter Sammlung zerstreuter Blätter. Gotha behEtlinger 1788.