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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Endlich bringen wir mit frommer aber armerHand dem Andenken des Mannes zu spat einScherflein dar, den wahrend seines Lebens bey allerseiner seltnen Gelehrsamkeit, bey allem seinem uner-MÜdeten Fleiße fast immer bitterer Mangel drückte,I. I. Reiske, Er hat selbst sein Leb,en beschrie-ben, der bescheidene, oft betrogene Mann; sein wür-diges Weib, gelehrt wie Er und biegsamer wie Erhat es mit angehangtem Verzeichnis seiner Schriftenvollendet *). Lohne der Himmel jedem Guten, dersich um ihn bemühet oder ihm und seiner Wittwemit Rath und That beystand, seine Güte; die bra-ven Männer Lessing, Suhm, Oefele, Rei-marus, Popo witsch u. a. sind unter ihnen;schlechte, gemeine Seelen drückten ihn oder miß-brauchten ihn geizig, niedrig,

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Entziehe das Vcrhangniß, das die Dinge wun-derbar leitet, unserm Europa nie die beydcn Hand-haben der östlichen und südlichen Welt, die persischeund arabische Sprache; mache cs sie aber in seinenHänden zu Werkzeugen nicht des Betruges und derUnterdrückung, sondern gemeinschaftlich - höhererWohlfahrt und Segens. Auch in Europa wollen

J.J. Meistens von ihm selbst aufgesetzte Lebensbe-schreibung. Leipzig 1783.