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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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458
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Nachlese

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dienst? Nie hat er in seiner allgemeinen Bi-bliothek der biblischen^iteratur, einembisher noch unersetzten Werke, aus Angriffe unglimpflichgeantwortet, vielmebr Gegner und Feinde wie Freundeangckündigt. Sein Repcrtori um für biblischeund morgen! a ndische Literatur enthalt,wie vorgenannte Bibliothek mit unter erlesene Stückeder Kritiksein Simonisches Wörterbuch, seine Ein-leitung ins A. Testament, seine Apokalypse geltenfür die besten Schriften ihrer Gattung. In seineStudien bringt er Geschmack und hat ein Herz zuseinen Schülern, deren er viele und dankbare zäh;let. Kein frommer Alfanz der Drittens der Deut-schen kann seinem Verdienst schaden; da er denRuhm verdienter Britten und Deutschen selbst ge-wissenhaft würdigt, so muß ihm ein Gleiches wider-fahren..

Robert Lowth, Bischofs in London. Durchseine lateinische Vorlesungen über die heilige Poe-'sie der Ebra.er, die. er in Oxfvrt gehalten hatte,gab er diesem Inhalt ein Ansehen, da sonst^schwa-che Seelen in der Bibel keine Poesie finden wollten.Sein Buch, das in einer angenehmen Sprache we-nig Neues enthalt, gab dem göttingschen Heraus-geber, I. D- Michaelis zu Anmerkungen Gele-genheit, die tiefer gehen und mehr enthalten *). Be»weitem ist diese Poetik noch nicht erschöpft; wohldem, der sie im angefnngenen Jahrhundert, vol-lendet!

*) l.ovvtl>. 6s 83cro poesl klbroeor. t-olting.

176g Vol. I. II.