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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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herausaab, fallen größtentheils hinweg, sobald mandiele Schriften in ihrem, nicht in erborgtem fremdemSinn liefet. Ware es kein Gewinn, von albernen,Mühe und Zeit kostenden Winkel - Vorurcheilen fteyzu seyn, und am großen Licht der Sonne diese wieandre Schriften zu lesen. Wir Protestanten freuenuns des gesunden Menschenverstandes, mit welchcmLuther, Brentius, Pellican, Melanrh-thon und so viel andre treffliche Männer dieseSchriften ansahn: wir freuen uns des Heldenmuths,mit welchcm. unser Reuchlin das Studium derebräischen Sprache nach gesunden Grundsätzen füralle künftige Zeiten rettete; von Hieronymus anbis zuErasmus, Gr 0 tius u. f. ist jeder Sprach-gelchrte, gesunde Ausleger unser Mitbruder; in derGrammatik und Hermenevtik gilt kein Stand, keine.Secte. Allein die gesunde Vernunft, mit Red-lichkeit des Herzens, Natur - ünd Sprachkenntnißverknüpft, einigt Gemüther, Zeiten und Völker,

Also ist das Loh einiger Männer des vorigenJahrhunderts nicht zu übergehen, die sich auf dieserBahn, obwohl Anfangs mit vielem Widerspruch,Verdienst und Ruhm erwarben. Am Anfänge desvorigen Jahrhunderts gab Thomas Hy de,. Pro-fessor zu Oxford, sein Werk von der Religionder alten Perser heraus *), das wegen seineraus Morgenlandern, vorzüglich Arabern gesammle-ten Stellen großen Bcyfall fand und auch verdiente-

*) IM cle reÜA, vett, ?erks.r, Oxon, 1700,

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