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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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zur Adraftea.

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der große Albert Schultens, muß man esversuchen, wenn man in den Gründen der gestorbenenSchwestern nicht weiter fortkann;" so schrieb erseine Ori^inss Lbrssus, fein Werk von den Man-geln der ebräischen Sprache; Werke voll Scharfsinnsund achten philosophischen Sprachgeistcs. So erläu-terte er den Hiob, die Sprüchwörtcr; andre' ausseiner Schule, gelehrte Männer, treffliche Philolo-gen, schritten ihm nach. Auf andre Sprachen, diegriechische sogar, ging diese Sprachphilosophie über.

Wie aber? Wurden dadurch die EbräischenSchriften nicht von gemeinerer Art? vcrlohren sienicht an ihrem Inhalt, wenn sich das Vorurtheilvcclohr, daß diese Sprache selbst göttlicher Erfindungund Konstruction sey, mithin auch ihre Auslegung,besonderer, göttlicher Art seyn müsse?" Die einzi-ge göttliche Art der Auslegung ist natürlich, vernünf-tig; rabbinische TEumereyen, die sich auf nichtsgründen, sind es nicht: stolze Vorurtheile endlich./die nur dem Spott Platz machen, sind es am min-desten. Eine Reihe Vorurtheile gegen den Inhaltdieser Schriften fallen weg, seitdem man sie gesund,d. i. lokal und zeitmäßig anznsehen und auszulegengelernt hat; ein großer Theil von Voltairc's Späs-fen paßt nicht mehr auf dieselbe. Jene frommenRechtfertigungen , die man Ehrenrettungen derSchrift, biblischer Personen u. f. nannte, mit de-nen man sich selbst fchaamroth rccbtstrtigte, sindeben so unbrauchbar als unnokh worden; man willan und in diesen Büchern nicht mehr und anders,als sie seyn wollen und geben; man will sie natio-nal, im Geist ihrer Zeit ansehcn und erklären. DieVorwürfe des Fragmentisten z. B., den Lessing