Den meisten Neuern, scheint es, ist diese Waa-ge entrückt, dieser Maasstab verschwunden; sie dich-ten, um Leidenschaften zu empören oder gar zu ver-unreinigen , nicht aber sie zu lautern und diese Läu-terung zu vollenden. Wie hoch steht ein Dra-ma, das in der kleinsten und größesten GcMÜthsbe-wcgung diesen hohen, festen Punkt erreichet. Höchstbefriedigt gehen wir aus demselben; wir fühlen, wienach einer vollkommenen Musik, in unsrer Brustweise Stimmung, thätige Ruhe, Vollendung.
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Morgenländische Literatur.
Die vielen und angenehmen ReisebeschrcibuNgenNach Orient, die unter Ludwig* XIV. erschienen wa-ren, d'Arvieups, Chardins, To urneforts,''Tavekniers, Thevenots U. f. HerbelotsBibliothek, Gallands tausend und Eine Nachthakten die Europäer mit asiatischen Sitten so bekanntgemacht, daß der Orient ihnen naher gebracht schien.ReiscbeschreibungcN der Engländer, Ma und teil's,Pvkok's, Shaws, Rußel's u. f. brachten ihndm Gelehrten, den Theologen insonderheit noch nä-her; und so mußte, fast ohne oder wider Willen,die Frage entstehen: sind diese Sitten, diese Denk-art und Lebensweise, diese Ausdrücke selbst auf die.Schriften der alten Ebraischcn Nation anwendbar?
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