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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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g3o Homer und Ossi an.

bestimmen, und durch ihre Dienerinnen, (die wieGenien dem Menschen, dem sie zugehören, an Ge-stalt gleich sind), hülfreich oder strafend auf ihn wir-ken. Glaubst Du nicht, Frey, daß diese Göttin-nen und Genien auch uns das Vergangene, die Ge-genwart und Zukunft, ja unser Inneres im Spiegelzu zeigen vermögen? Und siehe, oben auf derEsche sitzt ein Adler, der weit umher blickt; ein Eich-hörnchen laust auf und ab am Baum; vier Hirschedurchstreifen seine Aeste, und benagen die Rinde; dieSchlange unten nagt an der Wurzel; Faulniß anden Seiten des Baumes und immer schöpfendie Jungfraun aus dem heiligen Brunn und begießenihn, daß er nicht dörre. Das Laub der Esche lhauksüßen Thau, die Speise der Bienen; über demBrunnen schwimmen zwcy singende Schwane. Woll-test Du nicht ihren Gesang, nicht Heimdalls Lied'vom Schicksal des großen Weltraumes, nicht dieStimme der Vergangenheit, der Gegenwartund Zukunft im Rathe der Götter, unter diesemBaume hören?

F. Laß mich sie hören.

A. Wenn Jdunens Apfel das Alte wieder ver-jünget, werden alich sie nicht schweigen.

F. Du hast viel und, manches rathselhaft ge-sprochen, Alfred; laß mir Bedenkzeit.

Vierte Unterredung.

F. Mich dünkt, wir könnten Eins werden überunsre Materie.

A. Das dünkt mich auch; und dazu sprachenwir eben.