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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer un.d .Ossi an. ^o3

A. Soll ich fortfahrcn? Und in dieser niedri-gen Unterwerfung, sogar über sie waren wir stolz!bettelstolz! Im Spanischen Successionskriege - wiewatd der Prinz von Asturien, wie Marlborough be-sungen ! wie die Geschlagenen bey Hochstedt angefah-ren ! angcfabren, und dennoch verehrt- nachge..ffet,gefürchtet. Bey einer vielgetheiltcn Nation - wie dieunsrigc, konnte es nicht anders werden. AllesAusland verehren wir, und machen koinis.de Epo-peen - Stadt gegen Stadt- Senat gegen Staat, nurgegen einander.

D. Und doch haben wir so wenig LsLcUia'srepata's. Die großen und kleinen Blasen unsresVaterlandes, wer ist- der sie aufzustechen begehret!Im schmerzhaften Torpor fehlt uns guter Humor;friedlich fressen ihre Geschwüre. Lesen Sie des Ere-in ita, lesen Sie P ö l lni tj Briese, wie es zu ihrenZeiten in Deutschland stand; dagegen krahete keinHahn: man lobte und rühmte, Deutschland schwammim falschen Epos,

A. Den man damals den Lohensteini-schen Geschmack hieß, ja aber bald würdigte.

B. Nicht eben bald. Und daß man nach Lu-ther, Löpitz, Logau in diesen Geschmack sinken,daß man so lange darin anbetend verharren konnte!Der Erste, der obwohl mit einer schartigen Lanzettedies Geschwür tapfer angdiff, war kein Deutscher-kein Professionsgelehrtcr.

A. Wen meyncn Sie?

B. Wcrnikeseinen Vornamen weiß ichstlbst nicht- seine Lebensumstande noch mjnder. Aber

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