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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und Ossi an.

ein Preuße soll er gewesen seyn, als königlich-Dani-scher Resident und Staatsrath soll er in Paris ge-lebt habe». Sodann hat er in Hamburg gewiß ge-lebt; das zeigt sein Heldengedicht, Hans Sachs,das er gegen den damals blühenden P o ste l machte.Vorbericht und Noten zu seinen sogenannten Ueber-schriftcn zeigen, wie viel er zu überwinden hatte,wenn er gegen diesen Armseligen, geschweige gegenden allverchrtcn Lohen stein schrieb.Lohenstein,hieß es, sey dennoch ein verdienter Mann, unendlicherGelehrsamkeit, Belesenheit, von erhabnem Genie.

A. Und von einem sehr verdorbenen Geschmack;der Punkt, worauf es hier allein ankam.

B. Und den Wernike mühsam auskampfte;zumal ihm das Mechanische der Versisikativn äußerstschwer ward*). Hagedorn, der feinste Richter,der sich ausdrücklich von Nachahmung seiner lossagt,kann ihm das Zeugniß nicht versagen:

An Sprach und Wohllaut ist er leicht,

An Geist sehr schwer zu übertreffen*').

Und dennoch mußte Wernike gegen den Lvhenstcini-schen Schwulst seinen Stachel fast dransetzen.

*> Dies erhellet, wenn man die Ausgaben seinerUeberschriften, Amsterdam r 6 g 3 . sodannHamburg 170c. endlich die vollständige, die Bo d-mer (Zürich 17H9.) wieder auflegen lassen, miteinander vergleicht. Mühsam arbeitet er sich im-mer tiefer in Harren und Worczwang.

**) Hagedorns moralische Gedichte. Hamburg >7ö2.S, LhL,