Homer und Ossi an.
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Nach Jahrhunderten der Unterdrückung, sindOssians Galen auch hier noch kenntlich. „Im Gan-zen, sagt Buchanan*), besitzen die westlichen He-briden gute natürliche Fähigkeiten, begreifen schnel-ler, und dringen vielleicht tiefer in einen Gegenstandein, als irgendwo innere Landet bcwohner zu thunpflegen. Dies muß daher kommen, weil sie so vie-len Umgang mit Leuten von verschiedner Gemülhs-stimmung haben, welche ihnen die Schifffahrt täglichzuführt, derentwegen sie vorsichtig, lharig und gefäl-lig werden müssen. Auch setzt sic ihre beständige Ge-fahr auf dem Elemente, mit welchem sie sich unab-lässig beschäftigen, n die unumgängliche Nothwendig-keit, zu ihrer Selbstcrhaltung, Augen und Sinnenstets wachsam zu erhalten: und diese anhaltendeUebung wird bey ihnen zur festen Gewohnheit, diesich bey jeder Handlung des Lebens an ihnen offen-baret."
„Sie haben eine glückliche Anlage zur Dichtung,wie zur Sing- und Instrumental-Musik, besondersan Heyden Uists, wo man nicht blos studirte, son-dern augenblickliche Ergießungen einer sehr scharfenund beißenden Satyre zu hören bekommt, die durchMark und Bein dringt und den Stachel sitzen läßt."
Volk bemühet; möge die Vorsehung seine ernstenBemühungen segnen. Vielleicht bringt seine N e 1-tung der Galen gegen Pinkerton oderdie Galischen Alterthümer, die er ver-spricht, uns auch in dem, was wir über Offianwünschen, weiter.
- *) S. 7t — 73. 7st. 75. 12b.