Homer und Ossi an.
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keine Spur. Die Wolkengegend, der lustige Auf-enthalt der Väter ist ihr einziger Trost; auf der Er-de sehen sie traurige Wüsten, crloschne Tritte; siehören verklingende Töne. Man sichet, daß die Ge-sänge in einem duldenden, unterjochtenVolk fortgesungen worden sind, , das sich am Ruhmund an der Glückseligkeit seiner Vorfahren unmach-tig labte *).
Wie cs mancherley Jahrszeiteu in der Naturgiebt: so ai.ht es deren auch in der menschlichen Ge-schichte. Auch Völker haben ihren Frühling, Som-mer, Herbst und Winter« Ossians Gedichte bezeich-nen den Herbst seines Volkes. Die Blätterfärben und krümmen sich; sie fallen und fallen. DerLufthauch, der sie ablöset, bat keine Erquickung desFrühlinges in sich; siin Spiel indessen ist traurig-angenehm mit den sinkenden Blättern.
Auch Klagen sind nicht ohne Anmuth. M i m-nernus und Solons Elegien, die Wehklagenaus der Jüdischen Gefangenschaft in Jeremiasund den P sa lm en rühren uns; noch mächtigerHiobs Jammergeschrey; und an wessen Herz er-
*) Die irische Akademie hat ein Gespräch Ossiansmit einem christlichen Priester bekannt gemacht,das auch im Deutschen übersetzt ist. Es enthaltharre Stellen, deren Einige, wie es scheint, ha-ben unterdrückt werden müssen; offenbar aberists von einem spaten Datum, und hat nicht denedeln Charakter, der die andern Gedichte Ossiansbezeichnet.