Homer und Ossian.
383
hat»gegeben. Er war decSolon und Hipparch-,der die Gesänge dieses Homers der Vergessenheit ent-zog, sie der ganzen gebildeten Welt annehmlich mach-te, sie in der Verständigen Ohr, in der Empfinden-den Herz hinübertönte. Sein Name bleibt unver-geßlich. Oder empfing er nur rohen Stoff, undsetzte mit Schöpferhand zusammen, was er darge-stellt hat; um so rühmlicher für ihn, um so beleh-render für uns. Hier ließ er sodann niedrige Zügeaus; dort setzte er aus Hebräern, Griechen oberNeueren ähnliche, feinere Züge hinzu, und gab demGanzen, seinem Fi n gal, seinem Ossi an,seiner Bragela die edelste und zarteste Bildung;um so besser. Er that, wie ein kluger Mann tbunmußte. Zu eignen Gesängen solcher Art fühlte ersich schwerlich stark genug; aber der Geist seinesVaterlandes, seiner Vorfahren, der Geist seinerSprache und der in ihr gesungenen Lieder ergriff ihn.In sie legte er also den Schatz vieler sowohl aufandern Zeitaltern gesammelten Schönheiten als derEmpfindungen seines eignen Herzens. Daß er dießunter der Maske Ossians that, ist ibm sodann nichtnur zu verzeihen, sondern es war für ihn vielleichteine Pflicht der Dankbarkeit und der Noch. Untersolchen Gesängen war er erzogen; sie hatten sein In-nerstes erweckt; auf ihren Flügeln schwang er sichempor; über dem war ein heiliger Betrug dieser Artbey der überschwenglich - geltenden Mode - Poesie derEngländer fast nothwendig: denn was gleicht deinStolze dieses Handelsvvlkes, auf die 6rimaces, k-r-css und On-acsz, seiner siwlrionsbls aut
die Plsasurs's, irisusurs's und truasurs's seinergereimten Verse? Was stand diesen mehr-entgegen