382 Homer und Ossian.
Daß eine solche Behandlung Ossians sehr nütz»lich seyn müsse, ist schon daher ersichtlich, weil siedie einzig-vernünftige ist. Entspringe daraus einResultat, wie cs wolle ; Mac-Phersons Ruhmkann es nicht schaden. Scy alles der Tradition ent-nommen, wie Ers gab; Er hats gesammlec, Er
welcher Zeit ist die Diction des Gesanges undder Handschriften? Untersuchungen und Beleh-rungen solcher Art wären verdienstlicher als alleLobpreisungen Ossians.— Die 6aliv H.ntie>uitiessollen zwar unter dem Titel 8eaw Dana Erfischherausgegeben seyn; daß aber diese und nichtMac-Phersons Ossian, daß sie, soviel ichweiß, ohn' alle Kritik herausgegeben sind, bringtuns nicht weiter. Im Jahr 178h hat ein Ir-länder Artur Doung Galische Gedichte, diesich auf die Geschichte der Fi a n s beziehen, inNordschottland gesammlet; (übersetzt ins Deutsche1792 s sie sind mir noch nicht zu Händen gekom-men. Eine treffende Anzeige, worauf es bey ih-nen .ankomme, stehet im i 3 g. Stück der allge-meinen Literaturzeitung 179b. Wenn auf diesemWege von andern, insonderheit von Galen selbst,fortgeschritten würde, käme man zum Ziel. Gemei-niglich aber geschieht am spätesten oder gar nicht,was zuerst hätte geschehen sollen. Späterhin sii dmehrere Gedichte, z. B. rbo Works ok rbe La-loäanian. Laräs herausgekommen, deren Mytho-logie sogar vom Mac-Phcrsonschen Ossian aus-zuweichcn scheint. Vielleicht ist keine Gesanges-art , in der sich, dem Anschein nach, so leichtsorcsingen läßt, als die Gesangweise Ossians.