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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Homer und Ossian.

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von Mac-P h er so n nicht selbst geschah; steyüchdies vermehrte den Zweifel. Sepd ihr denn so arm,ihr Schotten, daß ihr Euern Homer, den Ihrüber den Griechen preiset, nicht in der Ursprache,ganz wie ibc ihn habt, wie er Key Euch noch gesun-gen wird, mit Mclodiecn und Sprach - Erläuterun-gen ans Licht stellen, ihn dadurch vom Abgrund derVergessenheit, dem er so nah ist, retten, ihn aufeinmal der Unsterblichkeit vergewissen, und eurerSprache dadurch selbst die Unsterblichkeit, und, zwardie edelste, classische Unsterblichkeit sichern könnt?Oder erwartet Ihr ein schöneres Produkt in ihr, alsOssian? Oder glaubt ihr, daß man diese Gesängeimmerhin fortsingen werde? Oder bildet ihr euchein, daß man Key Euren Behauptungen von der un-aussprechlichen Schönheit dieser Gedichte in der Ur-sprache, und ihrem entzückenden Reiz in den Ge-sangweisen , ohne Proben, etwas denke? Ver-langen und am Ende Ueberdruß erwecken dergleichenunkraftige Anpreisungen; Proben, Proben al-lein geben Sicherheit und Belehrung *).

Von achten Melodieen zu Ossian hat mir dasGlück bisher noch nichts zugeführet. Von einerachten Ausgabe Ossians im Erfischen ist mir auchnichts bewußt; das Specimen aus dem 7,. Buchder Lemora konnte nichts entscheiden. Woherhatte esMac-Pherson? Ist alles, wie esgedruckt ist, gefunden? Jsts aus lebendigen Ge-sängen genommen oder aus Handschriften ? Stim-men die Handschriften unter einander? stimmtjede derselben mit dem lebendigen Gesänge? Aus