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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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einer giftigen Pflanze in den Trank der Calcdoniergegossen, wodurch diese 25 ihrer besten Krieger ver-loren hatten. Den übrigen Caledoniern erzähltensie. daß diese Gestorbenen durch ein Wunder ihresGottes umgekommen waren. Dies mußte den Cale-doniern um so wahrscheinlicher seyn, da sie Gift undseine Wirkung nicht kannten. Viele von ihnen nah-men hierauf die christliche Religion an. DieselbeSage fahrt fort, daß Ossian ebenfalls in seinemi2osten Jabre vergiftet worden, nachdem er zuvorfolgendes Gespräch mit einem Katholischen, NamensPadruig gehabt:

Padruig. Ossian, dein Vater ist

Ossian. 2 ! wo, sag Du weiser Padruig !wo ist er?

Padruig. Dein Fingal, dein Vater ist inder kalten Hölle, mit all deinen Freunden in einenengen Raum eingeschlossen.

Ossian. Sprich, du Unheil lächelnder Pa-druig, wo ist diese kalte Hölle? Und ist sie nichteben so viel wcrth, als der Aufenthalt der Seligendeines Gottes, wenn Wild und schncllläusige Hundesie bewohnen?

Padruig. Dein Gott ist schwach, der mei-nige ist allmächtig.

Ossian. Waren Carril und Haull, der braun-haarige Diarmid und mein Oskar mein Sobn,noch unter den Lebenden, der Gott der Männer, wiedu, hätte uns Wände gebaut, eure Anführer cinzu-schließen.