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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Lange Zeit, ehe diese Unterredung statt gehabt,erzählt die Sage weiter, hatte man mehrmals ver-sucht, Ossian zu bekehren. Seine unveränderte Ant-wort aber war diese: ich bin alt, 4tnd wünsche mit'Fingal in seiner Wolke zu leben; ich mag nichtin den Himmel der Schwachen.- Da er sich inseinem blinden Alter ohne Schutz, ohne Hülfe sah,folgte er Malvina's Nach:laß unbetreten Eona,wenn roth ist sein Strom." Er sprach nicht mehrüber Religion. Die meisten Gedichte, die wirvon Ossian besitzen, sind aus dieser unglücklichen Pe-riode seines Lebens; alle seine Freunde warenlodt; daher diese tiefe Melancholie, die seine Ge-dichte athmen.

Diese Sage über Ossian, die ich von meinerKindheit an gehört, hat immer tief meine Seele be-wegt. Ich gebe ihr allen Glauben, verlange aberdeswegen nicht, daß andere mir hierin folgen sollen«eben so wenig vermag ich zu entscheiden, ob die Ein-führung des Ehristenthums, oder vielmehr die Act,wie solches geschah, jene glanzende Epoche der Eale-donier stürzte.

Jede Uebertrcibung, auch der besten Sache,bringt schädliche Folgen. Die Geschichte zeigt unShell genug, wie oft die wohlthatigsten Lehren durchHaß und Rache ihre Gestalt verloren.

Die mahometanische Religion wurde durch Feuerund Schwert gepredigt; doch in jenen Gegendenbey der verpesteten Luft, dem Gezische der Schlan-gen, dem Gebeul der Hpanen und der Blutgier derLöwen und Tiger, konnte Menschlichkeit sich nickt

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