goldnen Zeiten.
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Lange Zeit, ehe diese Unterredung statt gehabt,erzählt die Sage weiter, hatte man mehrmals ver-sucht, Ossian zu bekehren. Seine unveränderte Ant-wort aber war diese: ich bin alt, 4tnd wünsche mit'Fingal in seiner Wolke zu leben; — ich mag nichtin den Himmel der Schwachen. —- Da er sich inseinem blinden Alter ohne Schutz, ohne Hülfe sah,folgte er Malvina's Nach: „laß unbetreten Eona,wenn roth ist sein Strom." — Er sprach nicht mehrüber Religion. — Die meisten Gedichte, die wirvon Ossian besitzen, sind aus dieser unglücklichen Pe-riode seines Lebens; — alle seine Freunde warenlodt; — daher diese tiefe Melancholie, die seine Ge-dichte athmen. —
Diese Sage über Ossian, die ich von meinerKindheit an gehört, hat immer tief meine Seele be-wegt. — Ich gebe ihr allen Glauben, verlange aberdeswegen nicht, daß andere mir hierin folgen sollen«eben so wenig vermag ich zu entscheiden, ob die Ein-führung des Ehristenthums, oder vielmehr die Act,wie solches geschah, jene glanzende Epoche der Eale-donier stürzte.
Jede Uebertrcibung, auch der besten Sache,bringt schädliche Folgen. — Die Geschichte zeigt unShell genug, wie oft die wohlthatigsten Lehren durchHaß und Rache ihre Gestalt verloren. —
Die mahometanische Religion wurde durch Feuerund Schwert gepredigt; — doch in jenen Gegendenbey der verpesteten Luft, dem Gezische der Schlan-gen, dem Gebeul der Hpanen und der Blutgier derLöwen und Tiger, konnte Menschlichkeit sich nickt
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