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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Früchts

aus den sogenannt-

ches sie selbstständig Wesen nannten. JhrbMeynungen über ein zukünftiges Leben scheinen uns>da wir solche blos aus Gedichten kennen, die einenandern Zweck, als ihr Glaubensbekenntniß zu besin-gen , hatten, verworren. Die Wolke war derWohnsitz des Patriotismus und der Liebe; einfreundliches Herz die Belohnung im künftigen Leben.

Die StimiNe des Ruhms, das ist der Ge-sang der zurückgebliebenen Freunde, dem Verstorbe-nen zu Ehren, den sie hochschätzten, führte siebey ihren Vorfahren ein. Mit einem Seufzer undeiner Thrane wurden sie zugleich unter freundlichemLächeln von ihnen empfangen^ Die Gestalt dieserwar klar und durchsichtig, wie die kräuselnde Wolke,die der West zertheilt, schwach ihre Hände, ihreStimme tief, doch sanft wie des lispelnden Rohrsauf Rego. Sie schwebten über ganz Caledonicn,und als Segen erfreuten sie sich eines endlosenRaums. Diesen schätzten sie über alles, so wieeng und eingeschlossen ihnen ein Bild desSchreckens und des Abscheu's war. Daher nann-ten sie das Grab, das enge Haus, und ein nie-driges Gemüth den Alhem einer engen Seele.

Sie wurden nicht alt, aber immer weiser, dennsie unterhielten sich mit den guten Menschen andererZeiten. Hingegen wurden die Seelen der bösen Men-schen wirbelnd in einen dicken Nebel getrieben, derimmer über einem stinkenden Morast schwebt. Niekommen sie aus diesem Nebel, erblicken die Sonnenie. Keiner weiß den Namen des Andern.Ihre Blicke sind aus einander geheftet, wie die desroth äugigen Danen unter dem herabhän-gendeir Augbraun auf das Schwcrdt Fin-

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