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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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LL6 Früchte arischen sogenannt-

B e y l a g e.

Völkssagen über Ossiak,

von einem gelehrten Hochländer.

Die Sagen eines Volks, bey dem noch nichtWissenschaften blühen, werden als ein Gemisch vonLeichtgläubigkeit, Betrug und Thorheit betrachtet;es ist der Ton unsrer Zeit, ihnen keinen Glaubenbeyzumessen. Niemand, der die Wahrheit aufrich-tig liebt, wird historische Schlüsse auf sie alleinbauen; indeß in Verbindung mit übereinstimmendenUmstanden, geben sie jenen mehr Festigkeit. Eindunkler Schleyer deckt die hochländischen Volkssagen,und ist denen, die in jenem Lände nicht geboren sind,nicht lange Zeit sich darin aufgehalten haben, un-durchdringlich. Hieraus entstanden jene sonderba-ren abgeschmackten Begriffe von diesem Lande, dieReisende, die weder Sprache noch Sitten des Volkskannten, verbreiteten. Ihnen mußten die dichteri-schen Volkssäqen der alten Hochländer unverständlich,oft widersinnig scheinen, indeß sie dem, der im Landeerzogen ist, leichter zu entschleyern sind.

Die Geschichte Hochlands stützt sich allein aufdie Sagen und Gesäirge der Thaten und Schlachtendieses Volks.

Da Ossian in einigen Stellen seiner Gedichte)/d»n König der großen Welt," so auchdas GolS

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