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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Fabcl dem Charakter; zuletzt aber erschcincts doch,daß es nur Herablassung, Mittheilungder Eigenschaften war, und ohne geordnetenZusammenhang der Fabel kein Charakter etwas ver-mochte. Als die Welt begann, waren vor Konstruk-tion Himmels und der Erde charakteristische Geschö-pfe möglich? In welcher Arche hauseten sie? jawaren auch in einem Limbus, che die Welt ge-dacht war, zu der sie gehören sollten, ihre Gestaltenund Wesen nur denkbar? Wer also in Kunst undDichtkunst das Charakteristische zu ihrerHaupteigenschaft macht, aus der er Alles hecleitet,darf gewiß seyn, daß er Alles aus Nichts herleite.

4 .Aber, wo bekomme ich .das Wunder-bare, das Göttliche her, in unfern Gott-,Götter- und Wunderlosen Zeiten?" Wer so fragt,dem ist die epische Muse nie erschiene». Sind, seit-dem Griechen lebten, nicht Wunder gnug entdeckt?Erfanden Newton, D 0 ll 0 nd, Herschel ihreFernrohren vergeblich? Und auf unsrer Erde, um-schiffeten kühne Weltumsegler sie umsonst? wagteCook sich umsonst bis an die Pforte des Südpols?Sahen die Förster, die Bougainville nichtsNeues, nichts Wunderbares? Und im Reich derKräfte, haben der Magnet, die Electricitat, der Gal-vanismus keine neuen Ansichten der Dinge verlieh»?Haben Lin nee, Haller, Werner den Dingen derWelt keine neue Ordnung gegeben? Im Drange desSystems selbst sind manche ihrer Darstellungen so neu-poetisch, daß sic gleichsam rufen, zur Handlung mitEmpfindung beseelt zu werden. Und im Reich derMenschen, haben wir keine Vorurtheile abgelegt, an