goldnen Zeiten.
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der Streit geschlichtet, der über die Zulässigkeit undden Gebrauch vollkommner Charaktere in der Epopeegeführt wordenfür die Bühne schlichtet er sichanders.
3. Dergleichen der mit mancherlei) Mißver-ständnissen gesübrte Zank über Fabel und Cha-rakter des Drama, des Epos. Sagt Aristotelesdenn, daß eine Tragödie ohne Charaktere ge-rade die beste Tragödie seyn würde? Wohl aber,daß ohne sie Heldenspiele möglich seyn; keins aberohne Fabel. Und dies besteht mit der Wahr-heit. Eine Fabel muß da seyn, zu der Charak-tere gehören, durch ihre Gegen - und Zusammenwir-kung vollführl sich, sofern sie an Charakteren hangt,die Fabel.
Nicht aber ganz darf sie sich durch sie voll-sühren : denn es giebt über ihnen allen ein Göttli-ches, ein Verhängnis. Dies eben webt dieFabel; es bedienet sich der Charaktere/ durch siewirkend: nicht aber, daß cs ihnen dienen, allesaus ihnen herlangen, alles durch sie khun müsse:denn wie Vieles, das Entscheidendste oft, hangt imLauf der Begcbenbeiten von Umständen- von unver-meidlichen Zufällen ab, weder vom Eharakter, nochvom Verstände! Die also in der Epopee, wie imTrauerspiel den Charakter oben an setzen und ausihm, wie in der Poesie, überhaupt, Alles- Alles her-leitcn wollen; knüpfen Faden, die an nichts hangen,und die zuletzt ein Windstoß fortNimmt. Lasset bcy-den untrennbar ihren Werth, der Fabel und demCharakter; oft dienen bcyde einander Und vertauschenihre Geschäfte, das Göttliche dem Menschlichen, die
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