Früchte aus den sogcnannr-
decken, die Marco Polo u. a. beschrieben hatten,und er, westwärts gesucht, nahe glaubre. Mlt Ait-erbiclungen tritt er in Genua, Portugal'!,Spanien, auch durch seinen Bruder ,n Eng-land ans; endlich erlangt cr, was er suchte, dingtsich große Bedingungen aus, fahrt; das nahe Ge-würz - und Goldland vor seinen Augen. Nach Un-much und Lebensgefahr liegt Land vor ihm; wirklicheine neue, d. i. jüngere Welt, bewohnt von Völ-kern, die wie Kinder behandelt werden sollten, inder er aber nichts als jenes Gold- und GewürzlandMarco Polo's, Mandeville suchet und wün-schet. Da man ihn so gutmüthig aufnimmt, da erdie Schwache der Einwohner, und die Schönheit ei-ner neuen Schöpfung in so großen Strecken, in sovielen Inseln vor sich sah: hakte ihm nicht Sk. Sa l-vador selbst belehren sollen, daß er jetzt diesenNamen zu erwerben habe, und keinen andern. Aberder Durst nach Golde und Gewürzen, das traurigeBcdürfniß selbst, Spaniens Hoffnungen von seinemZuge, die Erwartungen des Hofes und der Theil-nehmer quälen ihn unerbittlich; seine rohen Spanierschweifen aus; Unglücksfalle erfolgen; er wird ver-schwürst, gestürzt; mit dem größesten Undank wer-den seine Verdienste vergolten. O Nemesis, an gros-sen Männern, wie strafst Du selbst den Jrrihum,die Uebereilunq, den stolzen, zu raschen Eifer sohart! indcß die Folgen ihrer Jrrtbümer forkdauren.Was an diesem leidenschaftlichen Gegenstän-de der Epos gezeigt worden, findet mehrere seinesgleichen in der Geschichte, die des Epos wahrlichdoch werkber sind, als das Wiedersingen der geraub-ten Europa und Helena, Hero und Leanders, Pria-
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