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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Z44 Früchte aus den sogenannt-

ftin Knie bog, dem Beelzebub Hymnen sang , demBeelzebub dichterisch und opfernd frohnce. Eindrückeder Furcht und des E n t se t; e n s, das Gefühlübermannender Stärke ist, zumal in der Kind-heit, so einwirkend-grausam, daß es wie mit KlauenFurchen grabt, deren Narben spät oder nie verschwin-den. Wenn nun aber ein reinerer Strahl der Ver-nunft und Erfahrung diesem Volk die höhere Re-gel zeigt, von der Gutes und Böses in der Naturausgehn, und sie als eine Regel der Vollkom-menheit bewahret; soll da noch jenen Geschöpfeneiner kranken Einbildungskraft und Unwissenheit ge-huldigt werden ? müßten wir da noch den Beelze-bubs, Leviathans und Behemoths dienen?Lickc ist stärker als die Nacht; der erste Strahl eineraufgehenden Morgcnrökhe verkündigt nicht nur,sondern bewirkt auch den Heller und Heller kom-menden Tag; alles, was sodann Schatten-Gebildefcsthalten will, gehört in Krankenhäuser, in tiefe Thä-ler und Grüfte. So wars, so ists mit den Mytho-logien und Epopcen aller Nationen des Erdkreises;so wirds werden. Priester und Dichter hielten sieeine Zeitlang fest, und wollten das Licht dämmen;Vernunft und Sonne schritten glorreich fort, die Weltward erleuchtet. Man ward gezwungen, die alte roheMythologie entweder'zu ver feinen oder aufzu ge-ben; man schämte sich ihrer. Glücklich, wenn manjeden alten Praß von mythologischer Dichtung soaufgäbe, der die Einbildungskraft fesselt, den Ver-stand anfhält, und ein Spielwcrk alter Jugendzeitenist, das dem Manne zu nichts dienet. Ucber derPrätcxta und dem Paludament verschmäht er,die kindische Bulla zu tragen.