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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten. 3^3

deckcr, Erfinder, seine Wohlkhäter, seine Retter undFreunde, Euch gebührt, so lange Völker sprechen undsingen, Euch gebührt der Epische Kranz, prachtvolloder in Zweigen! je wahrer und bescheidner, destodaurender und schöner. Blos um Eure Stirnen blü-het er ohne welkende Schlummerblumcn.

Ich habe dgs Meine gcthan, und der Göttingehuldigt, die unseren Fest nicht'fehlen durste, derLangenweile." So schloß Kritias seine Rede,Md Agathon gn seinem Tage begann also:

III. Vom Gefährlichen Epischen Gedichte.

So unentbehrlich jedeln Volk, das über Thiereerhaben sepn will, das Epos, d. i. ein lebendigesWort ist, das es in Herz und Munde führet: sogefährlich wird diese Losung, wenn sie, unrein aus-genommen , vom Fortgange im Wahren und Gutenzurückhalt, menschliche Seelen verschleyernd, mensch-liche Herzen verderbend. Alle rohen und wilden My-thologien geben davon Erweise.

Es war z. B. verzeihlich Mserm Geschlecht, daßes in seiner Kindheit, mit den Ursachen und dem Zu-sammenhänge der Naturbegebcnheiten unbekannt, sichThcogonien oder Kosmogonien schuf, und die-selbe in Sagen und Mährchen ehrwürdig oder gefäl-lig einkleidete. Dem schwachen, dürftigen Geschlechtwars unumgänglich, daß, da es über das Schädlicheund Böse in der Natur weder erklärend noch thätighinauskommen konnte, es einem bösen Prinzip