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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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336 § rüchte aus den sogenannt-

bckümmcrt. Sie kann höchst angenehm und lehrreichseyn: denn sind es nicht so manche trcfflich-verflficirteGeschichten und Mahrchcn der Arioste, der Spen-sers, der Novellisten? Die andre, die in denVerwirrungen der Menschheit den höheren Gang ih-res Genius darzustellen strebet. Freylich hat sie bis-her in den befreyten Italien und Jerusa-lems, in den Co lomb iaden und Lusiaden,selbst in den Epopeen höheren Inhalts, den verlornenund wiedergefundnen Paradiesen fast nur umher-gctappt und sich versuchend geübet; aber jeder selbstmißlungene Versuch, jede zu einem so hohen, alleZeiten umfassenden Zweck angestellte Ucbung ist vonWerth.

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Soweit Olympikus. Kritias an dem ihmbestimmten Tage nahm also das Wort:

ll. Vom Langweiligen,

das die Epopee oft begleitet.

Niemand, sagte er, wird es, selbst bey Homerund Virgil laugnen, daß manche Kampfe und Schlach-ten, so nochwendig sie vielleicht dem Dichter waren,ihm, dem Leser, langweilig wurden. Und so sehrDante', Ariosto, Tasso, Camoens, Ercilla,die Begebenheiten ihrer Gesänge zu wechseln bemühet

sind;