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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Völker. In Offians Gedichten sind zwar'keine Göt-ter, desto mehr aber die Schatten der abge-schiedenen Vater gegenwärtig-wirksam; himm-lische Gestalten der Vorwelt. In den Sagen andrerVölker sinds gute und böse Geister, Feen oder Al-fen; in der Mythologie der Mittlern Zeit waren csEngel und Genien, Teufel der Hölle oder dieHeiligen des Paradieses. Zu ihnen flüchtetenDante, Tasso, Camoens, und selbst nach hellangebrochnem Licht der Wissenschaften Milton; somanche Disparate es dabey geben mußte. Das epi-sche Gedicht wollte, es foderte einen göttlich-menschlichen Schauplatz.

Und warum foderte es solchen? Nicht etwanur hing damit der Kran; des Verdienstes, der demHelden des Gedichts zu Theil werden sollte, höher ;sondern sein Charakter ward dadurch, nur dadurchepisch. Zu schlechten Thaten, zu gemeinenHandlungen wollte, konnte und durfte doch kein Ver-ständiger. diese himmlische Wesen mißbrauchen; eSmußte also eine reine, große, ewige Thal seyn,zu welcher der geöffnete Himmel mitwirkte, der sichdie ganze Hölle widersetzte. Daher, daß man in derpolitischen Geschichte, selbst bey großen Begebenheiten,Key Gründung der Völker und Reiche z. B., so we-nig Stoff zur Epopee fand. Kein Arthur, keinHeinrich, kein Belisar bestand der hohen An-fodrung, der Lagerung eines Himmels umihn auf die Erde. Wehlbedachtig unterließ P opeseinen Brutus, Klop stock seinen Heinrichden Vogler; Hermann bearbeitete er nur drama-tisch, nicht episch. Das Feld der Epopee, wenn es

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